Vitamin D – reicht Sonnenbaden wirklich aus?

Sonnenförmig aufgetragene Sonnencreme auf einem Rücken

Sonne satt und trotzdem schlapp und müde?

Das Vitamin D gewinnt an immer mehr Aufmerksamkeit, kommt man doch mehr und mehr dahinter, dass es wichtiger für unsere tägliche Fitness und sogar unsere seelische Gesundheit ist als bislang angenommen.

Gerade im Sommer, wenn wir viel Zeit im Freien verbringen, denken viele, dass ein Vitamin-D-Mangel kein Thema sein kann. Schließlich ist das Sonnenvitamin D das Einzige, das durch die Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet wird.

Doch das ist leider alles nicht so einfach…

DIE SONNE MACHT DAS SCHON?

Man mag meinen, dass jetzt in der sonnigen Jahreszeit die Vitamin-D-Versorgung von der Natur übernommen wird. Wenn Du aber nicht gerade Bau- oder Landarbeiter bist (das ist in unserem Kiez relativ selten), dann kommst Du bestenfalls auf 1-2 Stunden Sonneneinstrahlung pro Tag. Aber wirklich bestenfalls.

Nicht gerade das, was sich Mutter Natur gedacht hat, als das Büro erfunden wurde.

Außerdem wissen wir doch gar nicht, ob Du aus dem dunklen Winter sowieso ein Defizit vor Dir her schleppst?

Hast Du ein D-fizit? Wir bestimmen Deinen Vitamin-D-Wert.

VITAMIN D IST AUCH PSYCHE.

Ein wichtiger Aspekt von Vitamin D ist seine Bedeutung für die psychische Gesundheit. Es gibt Hinweise darauf, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel mit einem höheren Risiko für Depressionen und andere Stimmungsstörungen verbunden ist.

IST VITAMIN D WIRKLICH SO WICHTIG?

Vitamin D, auch bekannt als das Sonnenvitamin, spielt eine entscheidende Rolle für Deine Gesundheit:

Vitamin D ist ein wichtiger Baustein für Dein Immunsystem. Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einem ausreichenden Vitamin-D-Spiegel ein geringeres Risiko für Infektionen der Atemwege, einschließlich Grippe und möglicherweise auch COVID-19, haben.

Es gibt Hinweise darauf, dass Vitamin D bei der Prävention chronischer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und bestimmten Krebsarten eine Rolle spielt.

Ein angemessener Vitamin-D-Spiegel wird mit einem niedrigeren Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse in Verbindung gebracht, und es gibt Anhaltspunkte dafür, dass Vitamin D die Insulinsensitivität verbessern und so das Risiko für Typ-2-Diabetes verringern kann.

Es gibt sogar Forschungsergebnisse, die darauf hindeuten, dass Vitamin D das Wachstum bestimmter Tumorzellen hemmen kann.

Ein Mangel an Vitamin D kann zu Rachitis bei Kindern und Osteomalazie oder Osteoporose bei Erwachsenen führen, was die Knochen schwächt und das Risiko für Frakturen erhöht.

Komm fit in Deinen Urlaub. Lass uns Dein Vitamin D checken.

UND WENN MIR VITAMIN D FEHLT?

Falls Du Dich fragst, warum Du Dich manchmal schlapp und müde fühlst, obwohl Du genug geschlafen hast, könnte ein Mangel an Vitamin D die Ursache sein.

Ein Vitamin-D-Mangel bedeutet auch immer eine Schwäche des Immunsystems. Vitamin D hilft Deinem Körper, Infektionen zu bekämpfen und Entzündungen zu reduzieren. Ohne genügend Vitamin D bist Du anfälliger für Erkältungen, Grippe und andere Infektionen.

Du fühlst Dich häufiger krank und es dauert länger, bis Du Dich wieder erholst – das braucht im Urlaub wirklich kein Mensch!

Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wird mit Depressionen und Stimmungsschwankungen in Verbindung gebracht. Du könntest Dich ohne ersichtlichen Grund niedergeschlagen oder gereizt fühlen. Es ist möglich, dass Dir einfach ein wenig Sonnenschein in Form von Vitamin D fehlt.

Dann ist da noch die Muskelkraft. Vitamin D ist wichtig für die Funktion und Stärke Deiner Muskeln. Wenn Du bemerkst, dass Deine Muskeln schwächer werden oder öfter schmerzen, könnte ein Vitamin-D-Mangel die Ursache sein.

Es kann schwieriger werden, alltägliche Aufgaben zu bewältigen oder Sport zu treiben, wenn Deine Muskeln nicht die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

Achte also auf:

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit & Probleme mit der Konzentration: Du fühlst dich schlapp, antriebslos und kannst dich schwer konzentrieren? Das könnte ein Hinweis auf einen Vitamin-D-Mangel sein.
  • Schmerzen in Knochen & Muskeln: Muskelkrämpfe, Knochenschmerzen und sogar Knochenschwund (Osteomalazie) können die Folge sein.
  • Häufige Infekte: Ein geschwächtes Immunsystem macht anfälliger für Erkältungen und andere Infektionen.
  • Haarausfall, verzögerte Wundheilung & Zahnprobleme: Auch diese Symptome können auf einen Vitamin-D-Mangel hindeuten.
 

Wichtig: Nicht jeder, der einen Mangel hat, bemerkt diese Anzeichen.

KANN ICH MEIN VITAMIN D NICHT AUCH ÜBER MEINE ERNÄHRUNG REGELN?

Es ist kaum möglich, allein durch die Ernährung genügend Vitamin D zu bekommen. Es gibt nur wenige Lebensmittel, die reich an Vitamin D sind, und selbst diese liefern oft nicht die benötigten Mengen.

  • Fettreicher Fisch: Lachs, Makrele, Thunfisch und Sardinen sind hervorragende Quellen für Vitamin D.
  • Leber: Rinderleber ist reich an Vitamin D, enthält aber auch hohe Mengen an Cholesterin und sollte daher in Maßen genossen werden.
  • Eigelb: Eier, insbesondere das Eigelb, enthalten Vitamin D.
  • Angereicherte Lebensmittel: Viele Milchprodukte, Orangensäfte, Sojamilch und Getreide sind mit Vitamin D angereichert.
  • Pilze: Einige Pilze, wie Shiitake-Pilze, enthalten Vitamin D, besonders wenn sie UV-Licht ausgesetzt wurden. Der Vitamin-D-Gehalt kann jedoch stark variieren.
 

Sonnenlicht bleibt die effektivste natürliche Quelle für Vitamin D – aber genau das ist selbst im Sommer für uns Indoor-Menschen gar nicht so einfach.

SPIELEN MEINE MEDIKAMENTE AUCH EINE ROLLE BEIM VITAMIN D?

Ja, einige Medikamente beeinflussen, wie Dein Körper Vitamin D aufnimmt oder verarbeitet. Zum Beispiel können bestimmte Antiepileptika, Steroide und Medikamente zur Gewichtsreduktion die Vitamin-D-Absorption beeinträchtigen.

Auch einige Cholesterin-senkende Medikamente können die Produktion von Vitamin D in der Haut durch Sonnenlicht reduzieren.

WIE DOSIERE ICH DENN MEIN VITAMIN D?

Zum einen musst Du wissen, dass man Vitamin-D-Präparate nicht einfach wie zum Beispiel Vitamin C nach Lust und Laune zu sich nehmen kann.

Beim Vitamin C gehen mögliche Überdosen, naja, letztlich in die Toilette und machen außer „schade drum“ nichts weiter aus.

Eine Überdosis Vitamin D, auch bekannt als Hypervitaminose D, kann ernste gesundheitliche Probleme verursachen. Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, kann es sich in Deinem Körper ansammeln und zu toxischen Spiegeln führen, wenn Du zu viel davon einnimmst. Einige mögliche Folgen einer Vitamin-D-Überdosierung:

Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Durst, häufiges Wasserlassen, Nierenprobleme oder Herzrhythmusstörungen. 

Ironischerweise kann eine Überdosierung von Vitamin D, obwohl es für die Knochengesundheit wichtig ist, auch zu Knochenschmerzen und Schwäche führen.

Hohe Vitamin-D-Spiegel beeinflussen auch das Nervensystem, was zu Symptomen wie Verwirrtheit, Müdigkeit und in schweren Fällen zu Bewusstseinsstörungen führen kann.

Auf gut Glück Vitamin D zu sich zu nehmen kann also schwer nach hinten losgehen! Deshalb können wir von Selbsttherapie nur dringend abraten.

Lachender Mann mit Brille vor blauem Hintergrund

Wusstest Du schon...?

Sogar Deine Hautpigmentierung hat Einfluss auf Deine Fähigkeit, aus Sonne Vitamin D zu machen. Dunklere Haut absorbiert mehr Sonne, was bedeutet, dass dunkelhäutige Menschen sogar noch mehr Sonne brauchen, um auf den gleichen Stand an Vitamin D zu kommen als zum Beispiel eher blasse Nordeuropäer.

Vitamin-D-Check bei uns in der Apotheke: Schnell, einfach & sicher

Ein kurzer Check in der Apotheke gibt Gewissheit: Ein kleiner Stich in den Finger genügt. Der Vitamin-D-Wert kann meist innerhalb weniger Minuten bestimmt werden. Bei einem Mangel beraten wir Dich zu weiteren Schritten, z.B. Nahrungsergänzungsmitteln.

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